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Der beste Weg, um Marettimo
kennen zulernen ist eine Fahrt rund um die Insel. So kann man
die Küste betrachten, die wunderschönen Grotten erforschen
und die klaren Meersgrunden
geniessen. Nachdem man vom alten Hafen des Dorfes abgelegt hat,
fährt man nach Norden, wo man auf den Scoglio del Cammello
trifft, nicht weit entfernt von der gleichnamigen Grotte: hier
gibt es glasklares Wasser von himmlisch grüner Farbe und
einen kleinen weissen Kieselstrand, an dem bis zum vorigen Jahrhundert
noch Bachstelzen lebten. Etwas weiter nördlich kommt man
zu Cala Manione und gleich danach zu Punta Troia, auf dessen ca.
100 m hohen Kap das gleichnamige Schloss thront. Dann erreichen
wir die eindrucksvolle Grotte von "Pipa", welche am
Eingang ganz eng ist und sich dann zu einer grossen quadratischen
Halle öffnet. Ein weiterer Höhepunkt ist Punta Due Frati,
wo man eine grüne Marmorgrube sehen kann. Es folgt Punta
Mugnone, wo viele Thunfische durchkommen. Bald kommt man an der
schönen Cala Bianca an. Hier kann man sich an einem ruhigen
Sandstrand erfreuen, nicht weit von der Grotta delle Sirene entfernt.
Folgt man weiter dem Weg um die Insel, werden nun die Felsen steiler
und die See tiefer. Hier gibt es viele Fischarten oder man hat
sogar Glück und kann Delfine beobachten, welche das Boot
ein Stück weit begleiten. Nach der
Grotta Perciata mit vielen Stalaktiten erreichen wir die Grotta
del Presepio und die Grotta della Bombarda, welche ihren Namen
von den Wellen hat, welche sich dort bei Gewittern brechen. Im
Innern findet man einen Kalkstein, welcher wie die Mitra des Papstes
aussieht. Nach dem Leuchtturm von Punta Libeccio erreicht man
Secca Cretazzo, wo das Meer bis etwa
100 m vor der Küste nur einen Meter tief ist. Immer noch
der Küste folgend kommen wir nach Punta Bassana, wo der Meeresgrund
bis auf 50 m abfällt. Hier gibt es viele Fische, Schwämme
und Korallen. Nach Punta Bassana erreicht man Cala Marino, von
wo aus sich die Küste wieder senkt und man das Dorf erreicht.
DIE NATURSEESCHUTZGEBIET
Das Naturschutzgebiet
im Meer betrifft alle Inseln der Egadi Gruppe und ist in die vier
Zonen A, B, C, D eingeteilt.
Die Zone A betrifft den Teil zwischen Cala Bianca und dem Leuchtturm
von Punta Libeccio. Sie ist ein vollständig geschützer
Teil. Mit einer Genehmigung der Gemeinde von Favignana ist es
jedoch möglich, geführte Tauchgänge oder einen
Landausflug zu unternehmen. Die Zone B betrifft die Gebiete zwischen
Cala Bianca und Punta Troia sowie Punta Bassana und dem Leuchtturm
von Punta Libeccio. Sie ist eine allgemeine Zone, in der man baden
und tauchen darf. Allerdings braucht man eine Bewilligung, um
innerhalb von 500 m vor der Küste ein Boot zu benützen.
Harpunieren ist hier verboten. Die Zone C ist teilweise geschützt.
Hier darf man baden und an der Oberfläche auch Sportangeln.
In der Zone D ist auch Berufsfischen erlaubt
ZÜRUCK
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